Daheim bei Haidl-Madl
Es gibt Orte, an denen man zuerst merkt, dass es einem an etwas fehlt, wenn man es tatsächlich wahrnimmt. Zu selten gestehen wir uns ein, dass wir einfach mal eine Pause von Allem brauchen – und noch viel weniger machen wir diese! Dabei ist es ganz wichtig, regelmäßig einen entspannten Ausgleich zum alltäglichen Stress zu finden.
Ein perfekter Ort für Ruhe ist Haidl-Madl Ferien & Wohnen in Bischofsreuth in Niederbayern. Schon auf der Webseite wird klar gemacht, worum es hier geht:
Ankommen, auspacken, aufatmen. Und neue Kraft schöpfen.
Haidl-Madl: 300 Jahre Geschichte
Hinter den drei liebevoll eingerichteten Ferienwohnungen steckt über 300 Jahre Geschichte. Zunächst als landwirtschaftlicher Betrieb, wurden in den 1970er Jahren die ersten Schritte zum Ferien Wohnen gemacht. So entstanden aus zwei Zimmern Ferienwohnungen, an dessen Gestaltung Ingrid Haidl-Madls Mutter aufging und selbstgemalte Bilder zum Beispiel auch verkaufte.
In den 1990er Jahren wurde aus gesundheitlichen Gründen der landwirtschaftliche Betrieb eingestellt und Stück für Stück entwickelte sich aus dem Haidl-Madl für Besucher eine Oase der Ruhe, ein drittes Zimmer “Alte Liebe” als Hommage an die vergangenen Erinnerungen folgte. Ein kleines Geschäft mit hochwertigen Möbeln und klassischen Designikonen geht mit den Ferienwohnungen einher.
Auch heute finden sich ganz viele alte Geschichten und Gegenstände von früher wieder: den handgemachten Kachelofen oder der Räucherschrank, in dem früher Speck aufbewahrt wurde. Ein Bauerngarten war der große Stolz von Ingrid Haidl-Madls Mutter und knapp die Hälfte des Gartens versucht die heutige Gastgeberin in Erinnerung an sie weiterzuführen.
Ingrid Haidl-Madl: die Gastgeberin hinter der Ruheoase
Hinter dem heutigen Haidl-Madl steckt eine der Töchter, Ingrid Haidl-Madl. Ein Bezug zur Natur und dem ländlichen Leben bestand schon immer und ihre Herzlichkeit macht das Haidl-Madl Ferien & Wohnen zu dem, was es heute ist: eine Oase der Ruhe, sich heimisch fühlen.
Was ist Ihre liebste Kindheitserinnerung, die Sie vom Hof haben?
Die Tiere waren meine Freunde, so kam es auch vor, dass ich die Schweine von meinem Butterbrot oder Apfel abbeißen ließ.
Das Schlachten der Schweine war für mich jedes Mal immer eine Tragödie, ich verkroch mich mit meinem Hund Arko hinter der Holzkiste am Holzofen.
Meine Mutter überzeugte mich dann aber über die Notwendigkeit der Schlachtung, da wir das Fleisch zum Leben brauchen. Das machte den Verlust etwas erträglicher.
Was suchen die Gäste, die zu Ihnen kommen, am meisten?
Die Kombination von außergewöhnlichem Wohnen in einer wenig besiedelten Landschaft bei absoluter Ruhe, weitem Blick und einmalige Luftqualität.
Mit welchem Gefühl sollen Ihre Gäste das Haidl-Madl verlassen?
Erholt, inspiriert und mit einem “Schön wars, wir kommen wieder!”.
Sie legen einen großen Wert auf schöne Möbel – welches ist Ihr Lieblingsmöbelstück?
Meine Lieblingsstücke sind eine altbemalte Truhe meiner Großeltern, sowie der ehemalige Räucherschrank, der in der “Alten Liebe” seinen Platz gefunden hat. Außerdem liebe ich es, im “Wegner” Stuhl Bücher zu lesen.
Es gibt im Haidl-Madl viele Möglichkeiten, komplett zu entspannen. Was ist Ihr persönlicher Lieblingsplatz?
Ganz und gar entspannen kann ich in unserem weitläufigen Naturgarten unter den Bäumen in der Hängematte. Im Winter zieht es mich an den Kachelofen in der “Alten Liebe” oder im Wohnzimmer.
Ihre selbst gebackenen Kuchen sind die besten weit und breit – verraten Sie uns eins Ihrer legendären Kuchenrezepte?
Meine Rezepte sind mein persönliches Geheimnis 😉 Vor Ort gibt es aber immer genügend Gelegenheiten, sie zu kosten!
Vielen Dank an Frau Haidl-Madl für das Kurzinterview. Für alle, die neugierig geworden sind, gibt es hier nähere Informationen über das Haidl-Madl.